Auszeichnung für die Erforschung alter Siedlungen

vom 30. April 2009 | Kommentare

Tübingen/Duvensee (dpa/lno) - Für die Erforschung von mehr als 8000 Jahre alten Siedlungen erhält Daniela Holst den mit 5000 Euro dotierten Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte. Die Wissenschaftlerin hatte bei Ausgrabungen in Duvensee (Kreis Herzogtum Lauenburg) untersucht, wie die Menschen nach der Eiszeit ihre Landschaft verändert haben, teilte die Universität Tübingen am Donnerstag mit. Die Arbeit sei wegweisend für die moderne Mittelsteinzeitforschung, lobte die Jury. Der Förderpreis wird vom Pharma-Produzenten ratiopharm gestiftet und ist der höchstdotierte jährlich vergebene Preis für Archäologie. Holst arbeitet am Museum für die Archäologie des Eiszeitalters in Neuwied (Rheinland-Pfalz).

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